Live-Webinar
Hochsensibilität bei Schüler*innen verstehen und unterstützen
Inklusion, Differenzierung & Sprachbildung Gesundheit & Professionalisierung Lehrkräfte
Di, 21.04.2026 19:00 Uhr (CEST)
Live-Webinar
Hochsensibilität bei Schüler*innen verstehen und unterstützen
Inklusion, Differenzierung & Sprachbildung Gesundheit & Professionalisierung Lehrkräfte
Von dieser Veranstaltung wird es eine Aufzeichnung geben.
Das Webinar findet statt am Dienstag, 21. April 2026 von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr (CEST).
In diesem Webinar lernst du, was Hochsensibilität bedeutet und wie sie sich im Schulkontext äußert. Du erfährst, wie hochsensible Schüler*innen auf ihre Umgebung reagieren und welche Verhaltensweisen auf Überforderung hinweisen können. Der Fokus liegt auf präventiven Maßnahmen, die helfen, Überforderung frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Du erhältst praxisnahe Tipps zur Gestaltung eines regulationsfördernden Unterrichts, der nicht nur hochsensiblen Schülerinnen zugutekommt, sondern der gesamten Lerngruppe. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse hochsensibler Kinder zu entwickeln und ein unterstützendes Lernumfeld zu schaffen.
Lernziele
- Du verstehst Hochsensibilität als besondere Wahrnehmungsweise und kannst sie im Schulkontext einordnen.
- Du lernst, zwischen Überforderung, Schutzverhalten und Widerstand zu differenzieren.
- Du erkennst präventive Stellschrauben, die sowohl sensible SuS als auch die gesamte Klasse entlasten.
- Du kannst konkrete Impulse für einen regulationsfördernden Unterricht integrieren, um Konflikte zu reduzieren.
- Du erhältst Tipps zur Gestaltung gesunder Lernbedingungen und Beziehungsarbeit im Klassenzimmer.
Svenja Kunert hat Erziehungswissenschaften und Psychologie studiert. Sie ist Dozentin und Vizepräsidentin des Instituts für Hochsensibilität (IFH). Sie arbeitet seit vielen Jahren als Bildungsreferentin an der Schnittstelle von Feinfühligkeit und psychischer Gesundheit und begleitet pädagogische Fachkräfte dabei, Hochsensibilität als Ressource und präventiven Ansatz im Schulalltag zu integrieren. In ihren Weiterbildungen in systemischer Therapie, Trauma, Bindungsforschung und Neurodivergenz verbindet sie wissenschaftliche Fundierung mit einem differenzierten Blick auf kindliches Verhalten und schulische Dynamiken. Ziel ihrer Arbeit ist es, Unterricht so zu gestalten, dass weniger Konflikte entstehen, mehr Kooperation möglich wird und Lernprozesse langfristig stabilisiert werden.
Dr. med. Katharina Chu ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und medizinische Leitung im Institut für Hochsensibilität (IFH). Mit Zusatzqualifikationen in Osteopathie und psychosomatischer Grundversorgung verbindet sie schulmedizinische Expertise mit einem ganzheitlichen Blick auf Körper, Nervensystem und emotionale Regulation. In ihrer Arbeit legt sie besonderen Wert darauf, Hochsensibilität differenziert und wissenschaftlich fundiert einzuordnen – als gesundheitlich relevante Disposition, die bei entsprechender Begleitung Stabilität, Selbstregulation und Resilienz fördert.
